MontagsMoment | 11.05.26
Liebe CVJM Community,
Inzwischen habe ich den langen, dunklen Winter in Norwegen überlebt (Wuhuuuu!)
Ich merke mega, wie dunkel die Tage hier waren und ich wie schlecht es mir hier damit ging, ohne wirklich Licht oder Sonne.
Klar gab es ein paar (viel zu wenige) Sonnenstunden, aber in denen habe ich so gut wie immer gearbeitet.
Man weiß immer erst was einem fehlt, wenn es nicht mehr da ist. Hier hat die Dunkelheit überwiegt, im Wetter, in der Natur, in meiner Laune, in mir.
Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8,12)
Früher war mir nicht bewusst, wie wichtig Licht ist und ich dachte immer das ist irgendwie voll der lame Vergleich und vor nun knapp 4 Jahren war ich gar nicht mal so zu 100% happy damit, dass das mein Konfispruch wurde.
Psalm 23, 4 sagt: „Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.“
Jesus hat mich geführt, im finsteren Tal (Norwegen), mich begleitet zur Arbeit, hin zu vielen verschiedenen Chören, Kirchen, social gatherings und Menschen. Raus aus meiner Dunkelheit, hin zu Gemeinschaft, sozialen Treffen. Und Jesus ist mit seinem Licht bei mir gewesen und hat mich geleitet.
Und trotzdem freue mich unfassbar, dass jetzt die Sonne endlich wieder mehr da ist und alles so viel einfacher wird.
Liebe Grüße (aus dem inzwischen etwas sonnigeren Norwegen),
Johanna
Challenge: Setze dich die Woche über einfach mal 10 Minuten in die Sonne und lass dir ins Gesicht scheinen. Stell dir die Frage: „Wo kann ich Sonne/ Licht für andere sein?“

Montag, Licht, Jesus, Dunkelheit, Norwegen
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